Abenteuerurlaub in Island

Feuer und Eis, Abenteuer und Ruhe

Sich auch mal verloren fühlen und nicht unbedingt wissen, was als nächstes kommt – weil man sich genau durch solche Situationen oft besser und von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Erfahrt hier, wie ihr das Meiste aus einer Reise nach Island heraus holt.

Der Vatnajökull Nationalpark

Als perfekter Start der Reise bietet sich der Vatnajökull Nationalpark an. Hier findet ihr alle Naturwunder unter einem „Dach”, unter anderem den Zentralvulkan Askja, den beeindruckenden Wasserfall Dettifoss, den glasklaren See Langisjór, das Flusstal der Jökulsá á Fjöllum und Herðubreið, die als der schönste Tafelvulkan oder auch die „Königin der Berge Islands“ bezeichnet wird. Der Nationalpark im Südosten des Landes wurde nach dem Wassergletscher Vatnajökull benannt, der dort als größter Gletscher Europas seit ca. 2.500 Jahren residiert und mit seiner Größe allein acht Prozent der gesamten Fläche Islands einnimmt. Fun Fact: Tatsächlich ist es in Island, wie in allen skandinavischen Ländern sogar gesetzlich festgelegt, dass es ein öffentliches Recht ist, dort umherzuwandern, wo man möchte. Darum wird bei keinem der auf natürlichem Wege entstandenen Sehenswürdigkeiten Eintritt verlangt.

Gletschertouren durch Island

Weil eine so enorme Fläche Islands mit Gletschern bedeckt ist, sind Gletschertouren und -wanderungen in Island eine weitere großartige Möglichkeit, der Natur noch ein Stück näher zu kommen. Gletscher sind gerade deshalb so beeindruckend, weil sie sich stets im Wandel befinden – sie bewegen sich dabei sogar langsam vorwärts. Durch die ständige Bewegung entstehen riesige Spalten und zum Teil sogar faszinierende Gletscherhöhlen aus Eis. Islands spektakuläre Gletscher könnt ihr am besten beim Eisklettern, Wandern oder – für den zusätzlichen Adrenalinkick – mit einem Schneemobil erkunden.

Den Svínafellsjökull Gletscher erkunden

Einer dieser faszinierenden Gletscher ist der Svínafellsjökull Gletscher, der sich ebenfalls im Vatnajökull Nationalparks befindet. Der Gletschersee ist so ruhig und bewegungslos, dass von ihm eine beinahe hypnotisierende Wirkung ausgeht. Im Inneren strahlen die Eishöhlen in bläulichem Licht, in starkem Kontrast dazu sind manche Eisblöcke von früheren Vulkanausbrüchen komplett schwarz gezeichnet. Eingerahmt wird das Ganze schließlich von fast majestätisch wirkenden Bergen, die von oben bis unten dunkelgrün bewachsen sind. Diese prachtvolle Landschaft war außerdem die Kulisse einiger Staffeln der Erfolgsserie Game of Thrones – während ihr also dabei seid, Islands geballte Schönheit aufzusagen, könntet ihr gleichzeitig schon einmal die Übernahme des eisernen Throns planen.

Eishöhlen in Island

Apropos Eishöhlen – eine Eishöhle zu besuchen ist jedes einzelne Mal und jeden Tag aufs Neue ein einzigartiges Erlebnis: Dadurch, dass sie sich jedes Jahr von Grund auf bilden, wird eine Eishöhle niemals wieder die gleiche sein, selbst wenn sie an exakt dem gleichen Ort wie im Jahr zuvor entsteht (hoffen wir mal, dass uns die Gletscher noch sehr lange Zeit erhalten bleiben). Sie werden durch frierendes Gletscherwasser geformt, wodurch sich im Inneren die spektakulärsten Formen und funkelnde Blautöne ergeben. Durch ihre natürliche Entstehung ist es für Besucher meistens nur in den Wintermonaten von November bis März möglich, die Eishöhlen zu betreten. Schließlich sind sie nur sicher, wenn das Eis durch Kälte ausreichend gefestigt ist.

Roadtripping

Island hat einfach so viele unglaubliche Highlights im Angebot, dass eine Woche wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um die ganze Schönheit des Landes aufzusaugen. Was ihr jedoch unbedingt sehen solltet, sind neben den bereits erwähnten Stationen natürlich die Blaue Lagune, die selbst dann sehenswert ist, wenn sich an einigen Tagen verhältnismäßig viele Menschen dort herumtummeln. Auch eine Reise zu Stränden mit schwarzem Sand im Süden oder in die artsy angehauchte Stadt Seyðisfjörður im Osten des Landes lohnen sich sehr. Im Nordwesten befinden sich zudem die Westfjorde, die ganz verwinkelt und abgelegen extrem viel Ruhe versprechen. Hier fahrt ihr am besten mit dem Auto von Bucht zu Bucht und lasst euch von einer heißen Quelle nach der anderen sowie von traumhaften Plätzen zum Angeln mit phänomenaler Bergkulisse begeistern.

Nicht zu vergessen: Polarlichter

Und last, but not least: Vom Berg Kirkjufell im Norden der Halbinsel Snæfellsnes aus könnt ihr vor allem in den späten Herbstmonaten die Polarlichter betrachten, wie an kaum einem anderen Ort dieser Welt. Ein Erlebnis, das ihr niemals vergessen werdet – garantiert.

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