Reiseziel: Ljubljana

Ein Guide für die märchenhafte Hauptstadt Sloweniens

An Slowenien denken wahrscheinlich die Wenigsten, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Dabei ist Slowenien nicht nur das grünste Land Europas, sondern hat gleichzeitig eine Hauptstadt im Angebot, die märchenhaften Charme am Fluss mit Street Art und einem modernen Geschäftszentrum kombiniert. Die Lage in den Alpen sorgt für kühleres Wetter als in den Nachbarländern Italien und Kroatien und eine extrem entspannte Atmosphäre. Im Zentrum gibt es keine Autos, sodass es sich überall schlendern lässt, so viel man will (die Stadt ist ohnehin klein genug, um sie komplett zu Fuß zu erkunden). Der Vibe in den Sommermonaten ist einzigartig, was auch daran liegt, dass Ljubljana eine sehr beliebte Universitätsstadt mit vielen jungen Leuten ist. Aber egal, ob jung oder alt – uns sind in Ljubljana nur warmherzige, freundliche Menschen über den Weg gelaufen. Ljubljana ist eine Stadt im ganz eigenem Tempo. Eine, die man in Ruhe und ganz ohne Hektik genießt. Lest hier unsere Top-Spots des nächsten rising Stars der Städtetrips!

Am Ufer die Orientierung finden

Um sich erstmal einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, bietet sich ein ausgiebiger Spaziergang am Fluss Ljubljanica an. Dieser trennt die Altstadt vom modernen Geschäftszentrum und ist umringt von den unterschiedlichsten, wunderschönen Cafés mit Außenterrassen. Dort findet man außerdem zahlreiche Fischrestaurants, sodass man sich schon einmal inspirieren lassen kann, wo man abends frisches Seafood zu sich nehmen möchte. Wer noch mehr vom Wasser sehen will, kann sich auch eine kleine Bootsfahrt gönnen. Für unter 15 € erhält man so nochmal einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt. Sind Städte am Wasser nicht sowieso immer besonders charmant?

Street Art trifft Tradition

Neben den bereits genannten Aspekten hat die slowenische Hauptstadt auch noch andere Asse im Ärmel. Es gibt ein breites Angebot an Museen, wie beispielsweise das Museum für moderne Kunst mit beeindruckenden Gemälden und Skulpturen aus dem 20. Jahrhundert und das Nationalmuseum. Beide großartig, aber nachdem sich bisher alles relativ traditionell angehört hat, packen wir jetzt Street Art auf den Tisch. Metelkova Mesto ist ein Teil der Stadt, in dem jedes einzelne Gebäude wild bemalt und/oder mit Skulpturen behängt und geschmückt ist. Auch wenn diese alternative Kunst zum Teil fast gruselig wirkt, gibt es in diesem Bereich wieder diese berauschende Atmosphäre: Leute mit bunten Haaren, die Musik hören und einfach das Leben genießen. Im Inneren der Gebäude befinden sich Galerien und Bars, die nachts teilweise zu Clubs werden. Sollte man gesehen haben!

Architektur: Brücken zu Ufern in Pastell

Der Hauptplatz Ljubljanas ist der Preseren Platz – in extrem zentraler Lage, von der aus man das komplette historische Zentrum mitsamt der beeindruckenden, pastellfarbenen Architektur erreichen kann. Gleich nebenan befindet sich eine der zahlreichen Brücken, für die Ljubljana so bekannt ist (z.B. die Drachenbrücke – Zmajski most – und Schusterbrücke – Cevljarski most): die Triple Bridge – Tromostovje. Der Name verrät es auch schon: eigentlich sind es drei Brücken. Die mittlere wurde zuerst gebaut, war aber schon schnell sehr überfüllt. Es wurden also zusätzlich zwei weitere Brücken auf beiden Seiten gebaut, damit die Fußgänger besser durchkamen. Im historischen Zentrum wird einem fast überall ein grandioser Blick auf den Fluss geboten, sodass es dort definitiv Spaß macht, sich einfach hinzusetzen und das Treiben zu beobachten. Es gibt zudem eine Burg, die prunkvoll direkt über der Altstadt auf einem Berg sitzt. Von dort hat man mit Abstand den besten Ausblick auf ganz Ljubljana. Im Gegensatz dazu steht die mindestens genauso sehenswerte Kathedrale Sv. Nikolaja ganz versteckt in einer kleinen Gasse – mit der kahlen Fassade völlig unscheinbar, bis man hineingeht. Die Überraschung ist garantiert.

Lässt das Foodie Herz höher schlagen

Im Zentrum Ljubljanas gibt es tausende Möglichkeiten, entspannt einen Kaffee trinken zu gehen und ausgiebiges People Watching zu betreiben. An jeder Ecke gibt es atemberaubendes, frisches Gebäck zu probieren (z.B. bei Lolita am Ufer). Es gibt Märkte unter freiem Himmel, die es so sehr drauf haben, Obst, Gemüse und frische Blumen zu verkaufen, dass man sich sogar als Tourist am liebsten komplett eindecken würde. Wenn das nicht geht, lädt vor allem der Central Market zum stundenlangen Flanieren ein. Von Mai bis Oktober gibt es dort außerdem jeden Freitag ein Event mit dem Namen Open Kitchen. Als wären Street Food in der Sonne zusammen mit großartigem Craft Beer und regionalem Wein nicht allein schon gut genug, kommen bei diesem Event noch ausgewählte Spitzenköche hinzu, um einen unvergesslichen Freitagabend zu gestalten. Informiert euch auf jeden Fall auf der Website, wenn ihr in der Gegend seid. Es lohnt sich! (Foto oben: Open Kitchen)

Pause

Ljubljana ist eine der Städte in Europa, die über die meisten Grünflächen verfügt. Wenn euch also nach einer kleinen Verschnaufpause zumute ist, bieten sich dazu einige Parks hervorragend an. Sowohl der Zvezda Park als auch der Tivoli Park laden mit all den Bäumen und Wiesen zum Verweilen und Entspannen ein. Egal, ob mit einem guten Buch oder Freunden: hier könnt ihr spazieren gehen oder im Schatten in der Nähe einer der Brunnen ausgiebig abschalten, bevor es wieder weitergeht.

Der perfekte Schlafplatz

Nachdem man sich die Bäuche mit feinsten Speisen vollgeschlagen hat, erwartet einen im Vander Urbani Resort das perfekte Bett. In familiärer Atmosphäre mit gerade einmal 20 Zimmern und einer idyllischen Lage direkt am Fluss Ljubljanica und am Fuß des Berges, auf dem die Burg steht, wird das Hotel mit Angeboten wie Yogakursen und Swimmingpools selbst den höchsten Ansprüchen gerecht. Die Fassade fügt sich im historischen Stil perfekt in die Altstadt ein, während sich im Inneren gemütliche Geradlinigkeit und Modernität breit macht. Zur Krönung gibt es noch eine Dachterrasse, auf der unvergessliche Sonnenuntergänge zusammen mit tollen Drinks angeschmachtet werden können. Wolke Sieben Feeling garantiert.

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