7 Tipps für Nachhaltigeres Reisen

Umweltfreundlich unterwegs

Wir möchten, dass die Welt noch sehr lange so ein wunderschöner Ort voller Diversität bleibt – deshalb haben wir uns auch ein Ziel gesetzt: Wir möchten unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich halten, ressourcenschonend handeln und die Nachhaltigkeit unserer Produkte immer weiter verbessern. Mit dem Travel Hoodie und unserer ersten komplett veganen Produktrange in Blue Vega haben wir bereits einen Grundstein gelegt. Einige weitere Tipps für nachhaltigeres Reisen findet ihr hier.

1. Die Sache mit dem Fliegen

Europa und selbst Deutschland haben eine riesige Menge an unglaublichen Orten im Angebot. Warum also nicht das nächste Mal sich einfach in der näheren Umgebung umschauen? Wie wäre es denn mit Brüssel, Kopenhagen oder Warschau? Dorthin könnt ihr auch super mit der Bahn fahren – die investiert aktuell nämlich mehr als je zuvor in Elektromobilität, die Reduktion von Treibhausgasen und Materialeffizienz. Noch dazu geht die Fahrt mit der Bahn meistens sogar schneller als mit dem Auto, ist günstiger als Fliegen und du kannst sogar entspannt dabei Lesen oder zwischendurch die Augen schließen. Der Zug fährt auch ohne dich und der Kerosinverbrauch bleibt dabei sowieso aus.

Natürlich wollen wir weiterhin die Welt sehen, am liebsten jedes einzelne Land davon. Umweltverträglicher wird das Ganze, indem ihr die jeweilige Reise so weit wie möglich ausdehnt. Wenn du beispielsweise sowieso schon in Hong Kong bist, warum nicht auch noch andere Länder und Städte dort besuchen? Eine ausgiebige Reise quer durch Japan mit einem Citytrip nach Seoul verbinden zum Beispiel. Wenn der Flug zwölf Stunden dauert, ist es doch ohnehin erholsamer, für eine Weile dort zu bleiben. Für eine Nacht nach New York und wieder zurück, nur um das neueste Szene-Restaurant zu testen, ist leider eher das Gegenteil von nachhaltig.

2. Go Digital

Dein Smartphone hast du ja sowieso in der Tasche – es macht also viel mehr Sinn, mit Google Maps und Co. unterwegs zu sein, als noch dazu Landkarten aus Papier einzupacken. Es gibt außerdem unzählige Reiseblogs und Apps, sodass Reiseführer nicht nur zu Ballast werden, sondern auch zu Müll, der sich absolut vermeiden lässt; schließlich gucken die Wenigsten nach der Reise jemals wieder hinein.

Es gibt außerdem noch viele weitere Apps, die unterwegs mehr als hilfreich sein können. Unsere Favourites findest du hier.

3. Die richtige Unterkunft

Gut, dass wir eh keine großen Fans von All Inclusive Urlaub sind – dieses riesige Angebot bedeutet nämlich in den meisten Fällen leider extrem viel verschwendetes Essen, das an anderer Stelle deutlich besser aufgehoben wäre. Abgesehen davon werden bei dieser Art von Hotels meist große Tourismuskonzerne unterstützt, obwohl es ja eigentlich um den Support der Wirtschaft vor Ort gehen sollte.

Zum Glück gibt es inzwischen eine große Auswahl an Hotels, die nicht nur aus ökologischer Perspektive eine großartige Alternative sind, sondern auch bezüglich des Designs. Die Plattform Bookitgreen macht die verantwortungsvolle Hotelsuche ganz einfach, indem dort ausschließlich umweltfreundliche Unterkünfte angeboten werden. Weltweit werden auch sogenannte Bio-Hotels immer beliebter, die durch diverse Zertifikate und Siegel wie Viabono und CSR-Tourism-Certified simpel erkannt werden können.

Unsere Favoriten:
Eden Lodge in Paris
The Thief in Oslo

4. Fahrrad und Öffis statt Mietwagen

Muss es denn wirklich immer ein Auto sein? In vielen Städten ist das Fahrrad die deutlich bessere, gesündere und sogar spaßigere Alternative; schließlich findet man auf Umwegen meistens die besten Spots. In öffentlichen Verkehrsmitteln kommt ihr unter die Leute und seid hautnah bei den Locals mit dabei. Das gibt einem doch viel mehr als mit den altbekannten Gesichtern im Auto eingesperrt zu sein – und besser für die Umwelt ist es noch dazu.

5. Locals unterstützen

Nicht nur in Europa, auch weltweit übernehmen immer mehr Ketten die Innenstädte. Ob es nun um Kleidung oder das Gastronomieangebot geht – besucht doch lieber kleinere Läden mit lokalen Besitzern als weltweit vertretene Großkonzerne. So kommt ihr nicht nur mit interessanten Persönlichkeiten ins Gespräch, sondern unterstützt lokalen Kleinunternehmer und setzt gleichzeitig ein Statement gegen die Massenproduktion. Noch dazu können wir euch eines versprechen: das Essen aus den einheimischen Restaurants wird nicht nur besser schmecken, sondern auch deutlich gesünder sein als die Konkurrenz. Und was die Klamotten angeht, könnt ihr euch auf diese Weise in jedem Fall sicher sein, dass ihr niemals eine andere Person im gleichen Teil finden werdet.

6. Natürliche Ressourcen schützen

Natürliche Ressourcen sollten jederzeit geschützt werden. Heißt: auch in seriös wirkenden Souvenirgeschäften solltet ihr keine Objekte aus seltenen natürlichen Materialien kaufen. Dazu zählen unter anderem Korallen, Elfenbein und andere Materialien, für die natürliche Umgebungen zerstört oder Tiere gejagt wurden. Im schlimmsten Fall werden diese Prozesse durch den Kauf nämlich sogar noch gefördert. Praktischerweise gibt es seit einigen Jahren den Souvenirratgeber des WWF, der einem als solider Guide zur Seite steht, falls man sich mal unsicher sein sollte.

Eigentlich selbstverständlich, aber leider immer noch nicht bei jedem angekommen: Lasst keinen Müll liegen, vor allem nicht am Strand, in Nationalparks und Co. Nachhaltiges Reisen bedeutet schließlich auch, keinen Schaden an Kultur und Umwelt am Reiseziel zu hinterlassen. Und natürlich sollten wir dieses Verhalten auch in unseren Alltag integrieren.

7. Plastik und Strom sparen

Vor allem in heißen Ländern gibt es zwei Probleme: viel trinken ist super wichtig, bedeutet aber gleichzeitig viele Plastikflaschen und damit verbunden enorm viel Müll. Hinzu kommt die Klimaanlage, die meistens dringend nötig ist, um nachts ein Auge zu zu bekommen. Sowohl Klimaanlagen als auch Ventilatoren sind die reinsten Stromfresser – wenn sie schon laufen müssen, wäre es doch klasse, wenn die Geräte wenigstens nur dann laufen, wenn ihr sie auch wirklich benötigt; nämlich während ihr euch auch tatsächlich im Zimmer befindet.

Und das oben erwähnte Plastikproblem? Das lässt sich ganz einfach mit einer eigenen Trinkflasche lösen. Selbst wenn das Leitungswasser nicht in jedem Land zum Verzehr geeignet ist, gibt es inzwischen vielerorts die Möglichkeit, die eigene Flasche mit Trinkwasser aufzufüllen; ansonsten könnt ihr euch auch gleich eine Trinkflasche mit integriertem Filter besorgen. Et voilà – ihr spart dabei sogar Geld!

Wenn ihr diese sieben Tipps beachtet, leistet ihr schon einen wirklich relevanten Beitrag. Und in Summe, mit nur kleinen Anpassungen und etwas mehr Achtsamkeit, tragt ihr dadurch schon eine ganze Menge zum Schutz der Umwelt bei. Und das Beste? Der Reisespaß bleibt trotzdem erhalten.

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