Luxusreisen – da geht doch noch was

6 Alternativen zur gestriegelten Reise im klassischen Luxus

Private Butler und Chauffeure sind mittlerweile mehr als überholt. Wir finden, heutzutage geht es bei Luxus nicht mehr darum, wie viele Sterne und Stockwerke das Hotel zu bieten hat, sondern um Platz und Freiheit – endlich mal die Zeit zu haben, die man braucht. Probiert also beim nächsten Mal doch lieber einen dieser sechs Tipps aus, bevor es an die Buchung geht. Ihr werdet sehen – das hier ist der neue Luxus.

Tech für jede Lebenslage

Egal, ob Flüge buchen, eine Sprache lernen, Ausstellungstipps oder sich vor Ort fortbewegen: Inzwischen gibt es für wirklich jede Situation eine App, die einem das Leben leichter macht. Vorbei sind die Zeiten, in denen die dicken Reiseführer mitgeschleppt werden müssen oder für jede Strecke ein Taxi genommen wird. Dank Uber, Cool Cousin und Co. kann man sich heute auch unterwegs verhalten wie ein Local und sich einfach zurücklehnen. Übrigens: all unsere Lieblings-Apps für unterwegs findet ihr hier. So könnt ihr die Reise gemütlich planen, starten & entspannt ankommen (man munkelt ja, dass es sogar Reisegepäck mit integrierter Ladefunktion fürs Smartphone gibt…); und dann auch den Aufenthalt völlig stressfrei erleben. Wenn das mal kein Luxus ist.

Dorthin reisen, wo keiner Urlaub macht

Einmal um die halbe Welt geflogen, und dann hörst du trotzdem an jeder Ecke deine Heimatsprache? Da kann sich doch niemand entspannen und frei bewegen. Aber auch die klassischen Urlaubsorte, wo sich ein Resort ans nächste reiht, machen keinen Spaß mehr. Wer hier nach Kultur und Authentizität sucht, ist hier nämlich zu 100% falsch aufgehoben. Und mal ehrlich – wahrscheinlich ist nicht einmal ein Unterschied zu spüren, ob man nun auf Mauritius oder in Ägypten in einem dieser Resorts tagein, tagaus am Pool liegt. Wie wär’s beim nächsten Mal zum Beispiel mit einer Hütte in den Alpen oder ein paar Tagen im Dschungel von Guatemala? Ruhe und Privatsphäre garantiert!

Kleine Hotels statt spießiger Ketten

Prunk und Gold in riesigen Hallen müssen einfach nicht mehr sein – das geht stilvoller und mit zeitgemäßerem Design-Anspruch. Es heißt auch nicht umsonst „klein aber fein”. Wir stehen auf Hotels in Familienhand, mit viel Liebe eingerichtet und persönlichem Charme. Einzigartigkeit statt Massenware. Morgens aufstehen, in den kleinen Frühstücksraum gehen, in dem eine Mutti einem die Frühstückswelt persönlich zu Füßen legt und einem jeden Wunsch von den Lippen abliest. Danach an den Strand oder an den Pool, wo keine Liegen mit bunt gemusterten Handtüchern reserviert werden – sondern alles nur für euch ist. Kein Müll, keine Strandhändler, keine Touristen. Einfach nur Ruhe…

Richtig gut essen

An alle Foodies da draußen: Selbst wenn großartige Köche am Werk sind und es jeden Abend ein anderes Motto geben sollte, bleibt es doch dabei, dass das Essen im Hotel einem meistens nicht wirklich im Gedächtnis bleibt, oder? Esst doch lieber das, worauf ihr wirklich Lust habt: Street Food in Marokko, kleine, beinahe schrabbelige Bistros in Südamerika – ist es nicht viel schöner, das Land zu schmecken, in dem man sich befindet, statt am Mittelmeer Indisch zu essen? Für uns bedeutet Luxus auch, sich auf die Suche nach besonderen Food-Erlebnissen zu begeben. Es ist ja schließlich nichts Neues, dass Essen das reinste Glück bedeuten kann.

Übrigens gibt es auch dafür inzwischen Apps. Für authentische Küche in Italien zum Beispiel Osterie D’Italia.

Lieber 1x lang als 5x kurz

Das kennen wir alle: es dauert drei Tage, bis man sich an einem neuen Ort zurechtfindet. Eine Woche, bis die Entspannung langsam eintritt. Und fast zehn Tage, bis man endlich aufhört, über die Arbeit und den Stress im Alltag nachzudenken. Und das soll ja nicht gleich wieder aufhören. Es erklärt sich also fast von selbst, dass sich aus einem langen Urlaub viel mehr rausholen lässt als aus nur fünf Tagen. Die Erfahrung zeigt, dass es unglaublich gut tut, mal für mindestens 14 Tage komplett abzuschalten und Abstand zum Alltäglichen zu gewinnen. Und genau darin steckt auch der neue Luxus: abschalten und einfach mal über nichts nachdenken; vor allem nicht über den Alltag. Schön wäre es ja, einfach alles haben zu können. Die ausgiebigen Reisen zum Abschalten, plus die aufregenden Kurztrips durch die Städte dieser Welt.

Sabbatical

Wenn wir schon beim Thema Zeit sind: es muss keine Traumvorstellung bleiben, einfach mal für eine Weile loszuziehen und die Länder zu bereisen, die man schon immer mal sehen wollte – im ganz eigenen Tempo. Immer mehr Unternehmen haben inzwischen erkannt, wie gut es dem Team tut, einfach mal eine Pause zu machen; und das unterstützen sie, indem sie den Mitarbeitern alle paar Jahre bis zu drei Monate unbezahlten Urlaub gewähren. Was bringt es schließlich, für ein bis zwei Wochen in dem tollsten Hotel zu leben, wenn es danach direkt wieder an den Schreibtisch geht und für den Stress kein Ende in Sicht ist. Wir sind deshalb der Meinung, dass ab und an mal eine richtige Pause her muss. Ganz ohne Hektik unterwegs zu sein, löst ohne Zweifel das unübertroffene Gefühl der Freiheit aus. Und Freiheit bedeutet Zeit; Zeit bedeutet Luxus. Gerade, weil deren Qualität in der heute so schnelllebigen Welt so knapp ist. Mehr davon!

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